Fachbesucher

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2017 - September
Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des Ministeriums zur Ausbildungsreform
Der Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Reform des Psychotherapeutengesetzes hat unter den Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) sehr unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Der Vorstand der VAKJP hatte dazu bereits im August 2017 eine Stellungnahme herausgegeben, in der er einerseits die Notwendigkeit der Reform betont, sich aber andererseits kritisch mit den Inhalten des Entwurfs auseinandersetzt. Einige Verbände - vor allem aus der Ärzteschaft - äußern jedoch fundamentale Kritik am ganzen Reformprojekt, so z. B. der „Bundesverband Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM) e. V." sowie das "Bündnis zur Sicherung der Psychotherapie". Aus diesem Grund hat sich der VAKJP-Vorstand - als Mitglied einer KBV-Koalition mit bvvp und DPtV - entschlossen, gemeinsam mit diesen Verbänden eine weitere Stellungnahme herauszugeben. Sie erklärt vor allem die Notwendigkeit der Novellierung des Gesetzes und ist Ergebnis einer Konsensbildung der betroffenen Verbände bzw. deren beteiligten Vertreter/innen.
Gemeinsame Stellungnahme des bvvp, DPtV und VAKJP (PDF)

2017 - August
VAKJP-Stellungnahme zum BMG-Arbeitsentwurf zur Reform des PsychThG
Am 25. Juli 2017 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den seit längerem angekündigten Arbeitsentwurf zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes veröffentlicht. Das jetzt vorgelegte Ergebnis fällt deutlich hinter das Eckpunktepapier vom November 2016 zurück. Viele inhaltliche Fragen, mit denen es um die fachliche Qualifizierung innerhalb eines neuen Studiengangs Psychotherapie geht, bleiben unbeantwortet. Der Vorstand der VAKJP sieht grundsätzlich die Notwendigkeit der Novellierung des Psychotherapeutengesetzes. Dem Arbeitsentwurf in der vorliegenden Form kann er aber nicht zustimmen. Lesen Sie dazu die hier anhängende Schnellinfo des VAKJP-Vorstandes.
Schnellinfo BMG-Arbeitsentwurf (pdf)

2017 - Juni
Krankenkassen lenken ein: Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung beschlossen
Berlin, 21.06.2017. Nach massiven Protesten der Psychotherapeutenschaft hat der Bewertungsausschuss heute die Vergütung der neuen Leistungen der Psychotherapeuten „Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung“ auf das Niveau der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen angehoben.
Gemeinsame Pressemitteilung (pdf)

2017 - Mai
Gemeinsames Papier der VAKJP und DGPT: Notwendige Regelungen für den Erwerb der Fachkunden in den analytisch begründeten Verfahren in einer zukünftigen Weiterbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Abschnitt Ambulante Weiterbildung
Berlin, 30.05.2017. Grundlage für unsere Überlegungen sind die Ergebnisse der Bund-Länder AG der BPtK und des Projekts Transition zur Organisation und Finanzierung der (zukünftigen) Weiterbildung (WB) nach einem Studium der Psychotherapie. Die Erfordernisse einer WB in den psychoanalytisch begründeten Verfahren tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie sind darin nur unzureichend berücksichtigt. Wir setzen uns dafür ein, dass der Erwerb dieser Fachkunden auch zukünftig als Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene „verklammert“ möglich ist.
Gemeinsames Papier der VAKJP und DGPT: Notwendige Regelungen (pdf)

2017 - April
Informationen des Vorstandes zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschuss zur Honorierung der neuen Leistungen
Berlin, 03.04.2017. Das Ergebnis hat uns alle sehr enttäuscht, war uns doch im Vorfeld von Seiten der Krankenkassen immer wieder versichert worden, man wolle „für die neuen Leistungen richtig viel Geld in die Hand nehmen“, um mit einem schnellen Zugang zur Psychotherapien mehr Patienten besser versorgen zu können.
Wieder einmal ist es notwendig, dass wir uns als Berufsgruppe äußern, dass wir an die Öffentlichkeit gehen und uns an die Politiker wenden, um eine gesetzliche Regelung der psychotherapeutischen Honorare zu bekommen, wieder einmal wird es nötig sein, sich letztinstanzlich vom Bundessozialgericht Hilfe zu holen!
Wie können wir nun mit dieser ärgerlichen, unerfreulichen Situation umgehen?
Schnellinfo (PDF)

2017 - März
Heutiger Beschluss des erweiterten Bewertungsausschusses
Verheerendes Ergebnis für die psychotherapeutische Versorgung

Berlin, 29.03.2017. Enttäuschend und ärgerlich sind die Ergebnisse der Beratungen des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Honorierung der Psychotherapeutischen Sprechstunde und der Akutbehandlung! Das Bundesministerium für Gesundheit wird aufgefordert, den Beschluss zu beanstanden und dafür Sorge zu tragen, dass die jahrelangen Bemühungen um eine raschere Versorgung von psychisch kranken Patienten nicht durch schlechte Bezahlung der neuen Leistungen konterkariert werden.
Gemeinsame Pressemitteilung (PDF)

2017 - Februar
Wahl der Psychotherapeuten-Vertreter in der KBV
DPtV, bvvp und VAKJP: Koalition setzt gemeinsame Arbeit fort

Berlin, 10. Februar 2017. Bei der Wahl der sechs Vertreter der Psychotherapeuten in der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) fanden die Kandidaten der Koalition von DPtV, bvvp und VAKJP die breite Unterstützung der Psychotherapeuten aus allen KV-Regionen. Gewählt wurden Dipl.- Psych. Barbara Lubisch, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Dipl.-Psych. Gebhard Hentschel, stellvertretender DPtV-Bundesvorsitzender, Dipl. Psych. Dr. Anke Pielsticker, DPtV und Dipl.-Psych. Michael Ruh,
stellvertretender Bundesvorsitzender DPtV sowie Dipl. Psych. Ulrike Böker, 2. stellvertretende Vorsitzende Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und Dipl.-Soz.Päd. Bernhard Moors von der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland (VAKJP).
Gemeinsame Pressemitteilung (PDF)


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