Fachbesucher

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2014 - November
Zum Beschluss des 25. DPT zur Reform der Psychotherapeutenausbildung
19.11.2014:
Die Delegierten des  25. Deutschen Psychotherapeutentages (DPT) haben sich am 15. November 2014 zur Reform der Psychotherapeutenausbildung mehrheitlich für die Basale Direktausbildung ausgesprochen. Dabei wird die Approbation nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium auf Masterniveau mit abschließendem Staatsexamen erteilt. Die wissenschaftlich anerkannten Verfahren und der Schwerpunkt in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen oder Erwachsenen müssen dann zur sozialrechtlichen Behandlungserlaubnis  nach dem Studium in einer Weiterbildung erworben werden.
Der vorgelegte Antrag (s. Anlage) wurde durch die Delegierten mit 86 Ja-Stimmen, 38 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen mit großer Mehrheit angenommen.
Dieser Beschluss bildet nunmehr die Grundlage, um mit einem starken Votum an die Politik (BMG, Kultus- und Wissenschaftsministerien) heranzutreten und eine Reform zu fordern, die im Koalitionspapier der Großen Koalition 2013 angekündigt worden ist.
Nach der Entscheidung des DPT wird es notwendig sein, innerhalb der VAKJP alle Kräfte zu bündeln, um sich an der strukturellen und inhaltlichen Konzeption der Aus- und Weiterbildung zu beteiligen. Dies bezieht sich sowohl auf die Finanzierung als auch Lehre in den Aus- bzw. Weiterbildungsstätten.
Wir wollen, dass die VAKJP Ausbildungsinstitute auch in einer zukünftigen Aus- und Weiterbildungsstruktur ihre Bedeutung für unseren Beruf haben werden.
Vorstand der VAKJP

Große Mehrheit für Reform der Psychotherapeutenausbildung - 25. Deutscher Psychotherapeutentag in München
Artikel zum Thema auf der Homepage der Bundestherapeutenkammer ... mehr

2014 - November
Stellungnahme der VAKJP zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung
05.11.2014:
Die VAKJP hat sich in ihrer Stellungnahme insbesondere zur 1. Bedarfsplanung
§ 103 Abs. 3a Satz 3 (neu) Ablehnung von Nachbesetzungen
§ 103 Abs. 3a Satz 4 (neu) Keine Einschränkung bei der Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes durch einen Praxispartner,
2. Psychotherapierichtlinie
§ 92 Abs. 6a Satz 3 (neu) Reform der Psychotherapierichtlinie und
3. Sozialrechtliche Befugnisse
§ 73 Abs. 2 Satz 2 (neu) Aufhebung der Beschränkung der sozialrechtlichen Befugnisse für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten geäußert.
Die ausführliche Stellungnahme lesen Sie hier ...mehr (pdf)

2014 - Oktober
Neue EBM Leistung
02.10.2014:
Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 werden nun drei neue Gebührenordnungspositionen im EBM eingefügt: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Kleine Gruppe, Kurzzeittherapie: GOP 35205 Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Kleine Gruppe, Langzeittherapie: GOP 35208 Analytische Psychotherapie, Kleine Gruppe: GOP 35212 ...mehr (pdf)

2014 - Juli
Protestdemonstration am 25.9.2014 in Berlin
17.7.2014:
Die Psychotherapeutenhonorare rangieren seit der Einführung der Psychotherapie in die Kassenärztliche Versorgung am untersten Ende der Honorarverteilung. Die Einkommensschere zwischen dem Einkommen der Psychotherapeuten und dem anderer Arztgruppen öffnet sich weiter und in den letzten sechs Jahren fand eine Anpassung der Psychotherapeutenhonorare an die gestiegenen Einkommen der Vergleichsarztgruppen nicht statt.
Für den 30. Juni war nun ein Beschluss des Bewertungsausschusses zur Überprüfung und gegebenenfalls zur Anpassung der Vergütung für die genehmigungspflichtigen Leistungen angekündigt. Eine berechtigte Hoffnung auf eine Nachvergütung bestand. Der Bewertungsausschuss ist seiner Aufgabe jedoch nicht nachgekommen.
Aufgrund der Hinhaltetaktik und der Versuche, jegliche Nachzahlung der uns zustehenden Honorare zu verhindern, und der damit nach wie vor ungelösten Honorarsituation wird am
25. September 2014 ein Aktionstag in Berlin stattfinden. ...mehr (pdf)
Schnellinfo vom 15.09.2014: Aktionstag am 25.September (pdf)
Film vom Aktionstag der Verbände zum Thema Honorargerechtigkeit:
http://youtu.be/D6gDDLD-wt4

2014 - Juli
Droht uns ein heißer Herbst?
Bewertungsausschuss bei Prüfung der Honorargerechtigkeit untätig!
03.7.2014:
Am 18. Dezember 2013 hat der Bewertungsausschuss beschlossen, die Honorare der Psychotherapeuten für die genehmigungspflichtigen Leistungen der Jahre 2009 ff. nach den Maßgaben des Bundessozialgerichtes zu überprüfen. Bis zum 30. Juni 2014 sollte dies geschehen und die Ergebnisse hierzu sollten veröffentlicht werden.
Dies ist, wie wir jetzt wissen, nicht geschehen!
Seit mehr als 5 Jahren warten wir auf eine gerechte Honorierung unserer Leistungen! Die Schere zwischen dem Einkommen der somatisch tätigen Ärzte und dem der Psychotherapeuten geht immer weiter auseinander.
Wir fragen uns, wer hat ein Interesse daran, die Leistungen der Psychotherapeuten weiterhin ungerecht zu bewerten?
Der Vorstand der VAKJP fordert die Politik auf, bei der Selbstverwaltung die Umsetzung ihres Beschlusses anzumahnen und für Honorargerechtigkeit zu sorgen!

2014 - Mai
Die Mitgliederversammlung der VAKJP hat am 2. Mai 2014 turnusmäßig für die nächsten drei Jahre einen neuen Vorstand gewählt
02.5.2014:
1. Vorsitzender ist erneut Uwe Keller, Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut aus Sindelfingen. Herr Keller ist Vorsitzender der VAKJP bereits seit 2011 und gehört dem Vorstand seit 2005 an.
2. Auf Vorschlag des Beirats der VAKJP, in dem die Landesverbände repräsentiert sind, wurde als stellvertretender Vorsitzender Werner Singer neu in den Vorstand gewählt. Werner Singer ist Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Merzig (Saarland) und Vorsitzender des Landesverbandes Saar der VAKJP.
3. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde - auf Vorschlag der Sektion Ausbildung der VAKJP, in der die 25 staatlich anerkannten Ausbildungsstätten der VAKJP vertreten sind - Dr. Helene Timmermann, Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin aus Hamburg, gewählt. Frau Dr. Timmermann gehört dem Vorstand der VAKJP in dieser Funktion seit 2011 an, nachdem sie schon einmal von 2005 - 2008 Mitglied des Vorstandes der VAKJP war.
4. Gleichzeitig hat die Mitgliederversammlung Peter Lehndorfer, der dem Vorstand der VAKJP in verschiedenenen Funktionen bereits seit 1999 angehörte – von 2005 - 2011 als Vorsitzender, seit 2011 als stellvertretender Vorsitzender – und der nicht erneut kandidierte, mit großem Dank für seinen jahrelangen Einsatz und hoher Anerkennung seiner Verdienste aus dem Vorstand der VAKJP feierlich verabschiedet. Er wird sich nun verstärkt seinen Aufgaben in der BPTK und der PtK Bayern widmen.

2014 - März
Heigl-Preis 2014 für Prof. Dr. Annette Streeck-Fischer
31.3.2014:
Frau Prof. Annette Streeck-Fischer ist für ihre gemeinsam mit Frau Dr. Salzer aus Göttingen durchgeführte und aus Forschungsbeiträgen der VAKJP unterstützte Studie „Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen“ mit dem Heigl-Preis 2014 ausgezeichnet worden!
Die der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf nahestehende Heigl-Stiftung fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der psychotherapeutischen Medizin, insbesondere unter den Aspekten der Psychoanalyse.
Frau Prof. Dr. Streeck-Fischer ist seit vielen Jahren im Forschungsbeirat der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten (VAKJP) tätig, sie ist eine renommierte Psychotherapieforscherin. Darüber hinaus initiierte sie mit anderen die Leitliniengruppe der VAKJP und veranstaltete im Jahr 2005 die Leitlinien-Tagung in der Klinik Tiefenbrunn.
Die VAKJP gratuliert Frau Prof. Dr. Annette Streeck-Fischer zu dieser Auszeichnung, die ihre jahrzehntelange Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie würdigt!

2014 - März
VAKJP: Überlegungen und Empfehlungen zur außerfamiliären Betreuung von Kindern unter 3 Jahren
28.3.2014:
Ab 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Platz für ihr Kind unter 3 Jahren in einer Kindertagesstätte. Durch diesen Rechtsanspruch hat die außerfamiliäre frühkindliche Betreuung zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen. Die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder und dieser Eltern stellen an die neu geschaffenen Einrichtungen hohe Anforderungen. Diese Form der Betreuung ist ein aufwendiges Unterfangen, bei der sich die Meinungen schnell kontrovers gegenüber stehen. Auch Forschungsergebnisse geben nicht eindeutig Auskunft, wie sich die frühe außerfamiliäre Betreuung auf die weitere Entwicklung des Kindes auswirkt.
... mehr (pdf)

Das in Deutschland gesetzlich verankerte Recht der Eltern auf außerfamiliäre frühkindliche Betreuung ist Ausdruck des gesellschaftlichen Kontextwandels für das Aufwachsen von Kindern. Neben familiären Bindungs- und Bezugspersonen tragen nunmehr auch professionelle ErzieherInnen und Institutionen für die frühen Lebensjahre Verantwortung. ... mehr (pdf)
Artikel in der Welt (pdf)

2014 - März
Brief von VAKJP, DGPT und bvvp an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bzgl. des Verzichts auf die Veröffentlichung der Daten zur Kostenerstattung gem. § 13 Abs. 3 SGB V
25.3.2014:
Das BMG veröffentlichte bisher quartalsweise die GKV-Ausgabenzahlen gemäß der Statistik nach dem Vordruck KV 45 (kurz KV 45).
Das BMG hat nun auf Nachfrage der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erklärt, dass die Erfassung und Veröffentlichung dieser Daten nicht mehr notwendig sei. Sie begründeten den Entschluss, die Zahlen zu streichen, mit der fehlenden Nachfrage seitens der Krankenkassen.
Die o.g. Verbände haben das Bundesministerium für Gesundheit nachdrücklich aufgefordert, diese Regelung umgehend wieder zu ändern und damit die Krankenkassen anzuhalten, diese Daten, wie bisher, im Rahmen der KV 45 öffentlich bereit zu stellen.
Download des Schreibens (PDF)

2014 - Januar
Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagsausgabe“ vom 11. Dezember 2013 titelt unter ihrer Rubrik Leib & Seele „Mama war ich nicht lieb?“
09.01.2014:
Die dazu gehörigen Artikel beschäftigen sich damit, dass Kinder psychisch kranker Eltern häufig früh Verantwortung übernehmen und dass sie zum Teil aus dieser familiären Konstellation lebenslange seelische Leiden davon tragen.
Dies gilt gleichermaßen für Kinder schwer oder chronisch erkrankter Elternteile. Hilfe in solchen Situationen bieten familienorientierte Präventionsprogramme, an denen auch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mitwirken. mehr  


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