Vorträge

DONNERSTAG, 28. APRIL 2022
20:00 Uhr
Öffentlicher Vortrag
Maria Johne, Leipzig
„Vater, warum haben wir nie wirklich über deine Vergangenheit gesprochen?“
Moderation: Bettina Meisel, Meerbusch

Der Öffentliche Vortag am Vorabend der Jahrestagung findet im Kongresshotel Potsdam am Templiner See (Tagungsort) statt.

FREITAG, 29. APRIL 2022
9:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung der Jahrestagung
Bettina Meisel, Vorsitzende der VAKJP
Grußworte
Einführung in das Thema: Helene Timmermann, Hamburg

10:00 Uhr
Vortrag: Joachim Küchenhoff, Basel
Frühe Trennungen und ihre Schicksale im Leben und im Spiegel der therapeutischen Beziehung
Moderation: Helene Timmermann, Hamburg

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr
Vortrag: Sabine Fiala-Preinsperger, Wien
Über das Phänomen, wie sich elterliche Verlusterlebnisse in der frühen Beziehung zum eigenen Kind reaktualisieren
Moderation: Renate Höhfeld, Berlin

12:30 Uhr
Diskussionsgruppen zur Vertiefung der Vorträge: Martina Drust, Gertraud Bechtler, Claudia Germing, Agathe Israel, Michael v. Wirth

13:30 Uhr Mittagspause

15:00 Uhr VAKJP-Mitgliederversammlung I

17:30 Uhr Pause und Imbiss

18:00 Uhr VAKJP-Mitgliederversammlung II
(bis ca. 20:00 Uhr)

SAMSTAG, 30. APRIL 2022
09:30 Uhr
Vortrag: Marianne Rauwald, Frankfurt am Main
„Egal wie lang die Nacht dauert, die Sonne wird erscheinen“ – Aus der traumafokussierten Langzeitbehandlung einer kumulativ und extrem traumatisierten geflüchteten Jugendlichen.
Moderation: Adelheid Staufenberg, Frankfurt am Main

10:30 Uhr Pause

11:00 Uhr
Vortrag: Diana Pflichthofer, Soltau
„Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide ...“ – Von der Notwendigkeit zu erfahren, was man verloren hat.
Moderation: Angelika Holderberg, Hamburg

12:00 Uhr
Diskussionsgruppen zur Vertiefung der Vorträge: Martina Drust, Gertraud Bechtler, Claudia Germing, Agathe Israel, Michael v. Wirth

13:00 Uhr Mittagspause

14:30 bis 18:00 Uhr Arbeitsgruppen und Foren

19:30 Tagungsfest
mit der Band MIssFizz im Kongresshotel Potsdam am Templiner See (Tagungsort)

SONNTAG, 1. MAI 2022
10:00 Uhr
Vortrag: Frank Rosenberg, Berlin
„Der größte Fehler ist, dass ich auf der Welt bin.“
Möglichkeiten der Behandlung globaler Schamgefühle adoleszenter Patient*innen

Moderation: Thomas Stadler, München

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr
Vortrag: Tanja Maria Müller, Frankfurt am Main
„Die Angst um ihn soll nicht das Herz eng machen...“
Überlegungen zum frühen Verlust der Mutter-Kind-Einheit durch Frühgeburt und invasive, medizinisch notwendige Notfallversorgung

Moderation: Anette Müller, Stuttgart

12:30 Uhr Abschlussdiskussion und Ausblick

13:00 Uhr Ende der Tagung

Arbeitsgruppen

SAMSTAG, 30. APRIL 2022
14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 1
Anja Khalil, Bremen und Christoph Radaj, Hamburg
Mutter Seelen allein – Identifikation oder Ekel
Die Inszenierung früher Verlusterfahrungen in der Gruppe


14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 2
Dinah Martin, Berlin
„ ... und hinter 1000 Stäben (k)eine Welt.“
Transformationsprozesse früher Verlusterfahrungen bei Kindern/Jugendlichen mit pränatalen Behinderungen und ihren Eltern

Moderation: Renate Höhfeld, Berlin
14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 3
Thomas Stadler, München
Herausforderungen in der supervisorischen Praxis.
Möglichkeit zu Austausch und Reflexion (nur für Supervisor*innen)

14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 4
Christine Schüller, Köln
Gespräch mit der Gutachterin

14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 5
Vernetzungskonferenz der Säuglingsambulanzen im VAKJP-Verbund
Moderation: Eberhard Windaus, Frankfurt am Main

14:30 bis 16:00 Uhr
Arbeitsgruppe 6
Sylvia Fiala, Hamburg
„Die stille Anwesende“
Anhand einer Fallvignette aus der analytischen Familientherapie wird der Frage nachgegangen, wie aktuelle familiäre Konflikte durch „Hörbar Machen“ des inneren Dialogs mit früh verstorbenen Elternfiguren versteh- und lösbar werden.

16:00 Uhr Pause

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 7
Petra Adler-Corman, Düsseldorf
Agathe Israel, Neuenhagen
Studiengruppe SKEPT

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 8
Renate Hlauschek, Wien und Sabine Fiala-Preinsberger, Wien
„Ich hätte dich gerne kennengelernt“
Begleitung von Familien mit sehr früh verstorbenen Babys


16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 9
Thomas Stadler, München
Vernetzungskonferenz Professionsspezifische Selbsterfahrung

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 10
Isabell Ondracek, Heidelberg, Gudrun Kallenbach, Oldenburg und Arne Burchartz, Öhringen
Leitlinie Trauma – Austausch eigener Erfahrungen in der Behandlung von Traumapatienten

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 11
Carola Cropp, Göttingen
Forschungsforum
Psychodynamische Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit komplexer ADHS: Diagnostikbefunde und Ergebnisse zur Wirksamkeit im stationären Setting.

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 12
Gabriela Küll, Hamburg
„Ich bin in der Krise“ – Spielen und die pandemische Realität. Die Arbeit als analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin während und nach der Corona-Krise.

16:30 bis 18:00 Uhr
Arbeitsgruppe 13
Christian Thienel, München
Der verlorene (innere) Ort

Foren

SAMSTAG, 30. APRIL 2022
14:30 bis 18:00 Uhr
Forum 1 – Psychoanalyse und Pädagogik
Berliner Arbeitsgruppe: Anna Heike Grüneke, Ulrike Held, Gabriele Klausmeyer, Franziska Schöpfer, Leitung: Doris Mauthe-Schonig
Verlassen – Verloren – Allein
Vom Verlassen-Werden zum Allein-Sein-Können
Kollegialer Austausch über persönliche Verlusterfahrungen und ihre Wiederkehr in der therapeutischen Arbeit – als Problem oder als Fähigkeit
Nach Donald Winnicott wissen wir: Wer gelernt hat, (in Gegenwart eines anderen) allein zu sein, kann besser verkraften, verlassen zu werden und kann auch mit sehr schmerzlichen Leerstellen kreativ umgehen.


14:30 bis 18:00 Uhr
Forum 2
Martina Drust und Irmgard Kreft, beide Berlin
Frühe Verluste und Borderline-Störung bei Kindern. Einblick in die übertragungsfokussierte Psychotherapie
14:30 bis 18:00 Uhr
Forum 3 – Film
„Neues aus der Welt“ (Originaltitel: News of the World) ist ein US-amerikanisches Western- drama. Es geht um ein kleines Mädchen, das früh ihre Eltern verlor, zeitweise in einem Indianerstamm aufwuchs und schließlich zu einem Mann, der durchs Land reist und die Bürger mit Informationen und Geschichten versorgt, eine Beziehung aufbaut. Der Film mit Tom Hanks und Helena Zengel in den Hauptrollen basiert auf einem Roman von Paulette Jiles.
Moderation: Adelheid Staufenberg, Frankfurt am Main und Helene Timmermann, Hamburg