Aktuelle Meldungen 2022

Pressemitteilung zur 68. VAKJP-Jahrestagung in Potsdam

VAKJP Pressemitteilung

Berlin, 02.05.2022: „Frühe Verluste“ durch Kriege und Vertreibung und ihre Auswirkungen auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen standen im Mittelpunkt der VAKJP-Jahrestagung in Potsdam.
Resolution zur Verurteilung des Krieges in der Ukraine verabschiedet und schnelle Hilfen für traumatisierte Heranwachsende gefordert

 

Resolution zur 68. VAKJP-Jahrestagung in Potsdam

VAKJP verurteilt den Krieg in der Ukraine und fordert schnelle Hilfen für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Berlin, 02.05.2022: Eines der Hauptthemen auf der dreitägigen Jahrestagung der VAKJP waren die traumatischen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf geflüchtete Kinder und Jugendliche.

 

Viel Bürokratie – zweifelhafter Nutzen

Psychotherapeut*innen nehmen Stellung zum Abschlussbericht des IQTIG zum „Qualitätssicherungsverfahren zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung gesetzlich Krankenversicherter“ – QS-Falldokumentation in der Praxis („Klassikverfahren“)

Gemeinsame Pressemitteilung

Berlin, 13.04.2022: In ihrer Stellungnahme zum Abschlussbericht des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) fordert ein breites Bündnis der Psychotherapeut*innen, bestehend aus der Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP) und dem Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), konkrete Nachbesserungen vor Einführung des sogenannten „Klassikverfahrens“ zur Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie.

 

VAKJP-Bundeskandidatensprecher*innen

Artikel aus dem aktuellen Mitgliederrundschreiben

Berlin, 05.04.2022: Auf der Sektionssitzung im Januar wurden Annika Feick, Nik Parczyk und Sina Reißmann, in das Amt der Bundeskandidatensprecher*innen gewählt. Somit hat sich eine echte Nord-Süd-Connection aus dem Kreis der Kanditat*innen gebildet, die die AKs zukünftig in der VAKJP vertreten wollen.



von li. nach re.: Nik Parczyk, Sina Reißmann, Annika Feick, Foto: © Privat

Nachfolgend die Vorstellung der neuen Bundeskandidatensprecher*innen.

 

Was gilt in den Praxen ab dem 01.04.2022?

„Corona-Sonderregelungen laufen aus – neues Infektionsschutzgesetz

VAKJP-Schnellinfo

Berlin, 02.04.2022: Der deutsche Bundestag hat erneut Änderungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Diese führen zu einer Aufhebung der meisten Corona-Schutzmaßnahmen. Vieles soll jetzt auf Länderebene entschieden werden. Beachten Sie deshalb bitte auch die u.U. abweichenden Regelungen Ihrer jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen und der Länder.

 

Sicherheit der TI

Sicherheit der TI-Konnektoren liegt nicht in der Verantwortung der Psychotherapeut*innen

VAKJP-Schnellinfo

Berlin, 03.04.2022: Immer wieder sorgt die verpflichtende Telematik Infrastruktur (TI) für Pleiten, Pech und Pannen. Zuletzt fiel der Konnektor der Firma „secunet“ im März 2022 durch Sicherheitslücken auf. Die VAKJP setzt sich dafür ein, dass fehlerhafte Konnektoren, die ausgetauscht werden müssen, den Praxen kostenneutral ersetzt werden.

 

AWMF-Leitlinie „Phimose und Paraphimose bei Kindern und Jugendlichen“

Berlin, 8. März 2022: Unter Einbezug der VAKJP wurde die AWMF-Leitlinie „Phimose und Paraphimose bei Kindern und Jugendlichen“ überarbeitet und mittlerweile konsentiert. Dank der engagierten Mitarbeit unserer VAKJP-Vertreterin Ulrike Krüger-Degenkolbe fanden auch psychodynamische Aspekte Eingang in die Leitlinie. Kurz- und Langfassung der Leitlinie finden Sie unter

 

Pressemitteilung zur 68. VAKJP-Jahrestagung in Potsdam

„Frühe Verluste“ – theoretische Ansätze und ihre klinische Relevanz

VAKJP diskutiert auf ihrer Jahrestagung 2022: Wie können Kinder und Jugendliche Todesfälle und Trennungen in Familien verarbeiten?

Berlin, 7. März 2022: Kriege, Vertreibung, Flucht, Unfälle und Krankheiten führen weltweit dazu, dass Kinder und Jugendliche ihre Eltern und nahe Angehörige verlieren. Je früher derartige Verluste stattfinden und je bedrohlicher sie erlebt werden, desto schwieriger ist ihre Verarbeitung durch Trauerprozesse und Adaptionen. Sowohl der Verlust geliebter und bedeutsamer Bezugspersonen beispielsweise durch Trennung und Scheidung als auch der Verlust von Gesundheit und körperlicher Unversehrtheit durch Krankheiten oder der Verlust von Heimat durch Krieg und Flucht können tiefgreifende Spuren hinterlassen. Mit dieser Problematik befasst sich die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland auf ihrer Jahrestagung. Die Flüchtlingssituation 2015, aber auch die Corona-Pandemie und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine führen dazu, dass in den vergangenen Jahren eine zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen frühe Verluste verarbeiten mussten.

 

Krieg in Europa

VAKJP ist entsetzt über den Einmarsch in die Ukraine

Berlin 28.02.2022: Mit Entsetzen verfolgt die VAKJP den begonnenen Krieg in der Ukraine. Wir richten den Blick auf das Schicksal und die traumatisierende Situation der Menschen, der Familien und der Kinder. Es ist grausam, dass im 21. Jahrhundert Kinder in Kellern, U-Bahnhöfen, Bunkern usw. Schutz vor Bomben und Raketen suchen müssen und nicht sicher sein können, dies alles zu überleben. In den psychotherapeutischen Behandlungen, so Berichte vieler Kolleg*innen, spielt es sofort eine große Rolle. Als Psychotherapeut*innen sehen wir uns in der Verantwortung, die dadurch ausgelösten Ängste, Verunsicherungen und Ohnmachtsgefühle zuzulassen, zu besprechen und aufzufangen. Wir fühlen mit den Menschen, Familien und Kindern aus und in der Ukraine mit. Europäische Solidarität ist gefordert, auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Für sie ist neben Unterkunft und Verpflegung psychosoziale Unterstützung zwingend erforderlich.

 

Corona-Pandemie

Kinder und Jugendliche sollen mehr in den Blick genommen werden
Expertenrat der Bundesregierung fordert Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen

Berlin im Februar 2022: Der Expertenrat der Bundesregierung fordert aufgrund der Maßnahmen und Belastungen durch die Coronapandemie bei Kindern- und Jugendlichen, dass Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen. Er anerkennt, dass Kinder und Jugendliche in besonderem Maße "durch die sekundäre Krankheitslast psychisch und physisch belastet sind, ausgelöst u.a. durch Lockdown-Maßnahmen, Belastungen in der Familie wie Angst, Krankheit, Tod oder Existenzverlust, Verlust an sozialer Teilhabe und Planungsunsicherheit".

 

VAKJP-Jahrestagung 2022

Bitte jetzt anmelden!

Nach der aktuellen Corona-Entwicklung und den jüngsten politischen Entscheidungen gehen wir davon aus, dass unsere Jahrestagung endlich wieder in Präsenz stattfinden kann. Noch ist nicht sicher, ob wir die maximale Teilnehmerzahl begrenzen müssen.
Bitte melden Sie sich schnellstmöglich an, um sicher teilnehmen zu können!
Für ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten im Kongresshotel haben wir ein Abrufkontingent reserviert. Leider hält das Hotel die Zimmer nur bis zum 3.3. 2022 frei. Danach gehen die Zimmer in den freien Verkauf. Bitte reservieren Sie also möglichst vor dem 3.3.2022 Ihr Zimmer, um sicherzustellen, dass Sie im Kongresshotel übernachten können.
Wenn uns Ihre Anmeldung bis zum 31.3.2022 erreicht, sind verminderte Tagungsbeiträge zu zahlen.

 

Auch Psychotherapeut*innen bekommen jetzt eine Kostenerstattung für mobile Kartenterminals

VAKJP-Schnellinfo: TI-Finanzierung

Berlin 15.01.2022: Auch Psychotherapeut*innen haben Anspruch auf Erstattung der Kosten für ein mobiles Kartenterminal, mit dem die elektronische Gesundheitskarte außerhalb der Praxis eingelesen werden kann.

 

Praxisbetrieb unter den Bedingungen der Corona Pandemie

VAKJP-Schnellinfo: FAQ zum Infektionsschutzgesetz von Dezember 2021

Berlin 15.01.2022: Das Coronavirus stellt unsere psychotherapeutische Arbeit in den Praxen vor viele zusätzliche Herausforderungen. Dabei erfordert das IfSG für Praxen und deren Mitarbeiter*innen höhere Schutzmaßnahmen/ Regelungen, wie z.B. zusätzliche Testpflicht auch bei Vorliegen eines Immunitätsnachweises. Wir informieren Sie nach bestem Wissen aus den uns zugänglichen Informationsquellen.
Lesen Sie mehr im Mitgliederbereich...

 

... auch Babys, Kleinkinder und ihre Eltern brauchen mehr!

Artikel von Dr. Susanne Hommel

Hamburg, 10.01.2022. Die aktuell anhaltende Covid-19-Pandemie stellt insbesondere für viele Familien mit kleineren Kindern eine erhebliche zusätzliche psychosoziale wie auch logistische Belastung dar, deren Folgen für die betroffenen Eltern und Kinder gerade erst schrittweise untersucht und damit offensichtlicher werden...

 

Alle Corona Sonderregelungen bis 31.03.2022 verlängert

VAKJP-Schnellinfo Corona Sonderregelungen

Dezember 2021: Aufgrund der anhaltenden Pandemielage werden alle Sonderregelungen für die ambulante Versorgung gesetzlich Krankenversicherter bis 31.03.2022 verlängert.