PM 2021

Pressemitteilung: VAKJP erleichtert - keine Raster-Psychotherapien

Gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Signal für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapien

Gesundheitsminister Spahn zieht Änderungsantrag zurück

„Wir sind sehr erleichtert, dass ein Änderungsantrag zur Raster-Psychotherapie zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung" (GVWG) nun zurückgezogen wurde und danken auch allen fast 200.000 Unterstützern einer entsprechenden Petition“, so die Bundesvorsitzende der Vereinigung der analytischen Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeuten (VAKJP) Bettina Meisel. „Wäre der Vorschlag aus dem Gesundheitsministerium mit dem Gesetz verabschiedet worden, so hätte dies in der logischen Konsequenz eine Rationierung der Psychotherapie zur Folge gehabt.

 

Gemeinsame Pressemitteilung – Keine Rationierung ambulanter Richtlinienpsychotherapie!

Psychotherapeut*innen fordern Streichung des GVWG-Änderungsantrags 49

Berlin, 18. Mai 2021 – Gegen jede Rationierung von Leistungen ambulanter Richtlinienpsychotherapie spricht sich ein breites Bündnis psychotherapeutischer Verbände aus. Anlass ist der Änderungsantrag 49 zum Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (GVWG), demzufolge der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüfen solle, wie die psychotherapeutische Versorgung „schweregradorientiert und bedarfsgerecht“ sichergestellt werden könne.

 

Abschluss-Pressemitteilung zur 67. VAKJP-Jahrestagung in Potsdam

Resolution: Durch die Pandemie bedingte seelische Belastungen von Kindern und Jugendlichen müssen geheilt werden
VAKJP wählt auf ihrer Jahrestagung neuen Vorstand – Debatte zu Auswirkungen der Digitalisierung für Gesellschaft und Therapie geht weiter

Die Mitgliederversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Dr. Helene Timmermann, wurde nach vierjähriger Amtszeit verabschiedet. Zur neuen Vorsitzenden wurde Bettina Meisel gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Bernhard Moors und Anette Müller gewählt.



Der neue Vorstand v.l. Bernhard Moors. Bettina Meisel und Anette Müller. Foto (c) Kerstin Graupner

 

Pressemitteilung zur 67. VAKJP-Jahrestagung in Potsdam

  • PM Einladung Jahrestagung 2021 (PDF)
  • Was macht das Smartphone im Behandlungsraum?

    Chancen und Risiken der Digitalisierung in Psychotherapien mit Kindern und Jugendlichen vom 13. bis 16. Mai 2021 in Potsdam und digital


Analytische Psychotherapeuten alarmieren: „Seelische Belastungen von Kindern und Jugendlichen nehmen während der Corona Pandemie deutlich zu!“

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen sind zunehmend in Sorge um die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen

Berlin, 28. Februar 2021 – „Die Kolleginnen und Kollegen berichten seit Monaten landesweit von deutlich steigender Nachfrage in den psychotherapeutischen Praxen“, so Helene Timmermann, Vorsitzende der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeuten (VAKJP). „Die psychischen Belastungen, die Kinder und Jugendliche nunmehr seit einem Jahr in unterschiedlicher Form durch die Einschränkungen der Corona Pandemie erleben, sind alarmierend“. Auch die neusten Ergebnisse der COPSY- Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigen, dass fast jedes dritte Kind unter den Belastungen der Corona-Pandemie psychisch auffällig ist.

 

VAKJP Pressemitteilung - Bundesbeihilfeverordnung

Die Änderung der Bundesbeihilfeverordnung verschlechtert die Behandlung von psychisch kranken Menschen im Alter zwischen 18 und 21

Psychisch belastete Patient*innen im jungen Erwachsenenalter zwischen 18 und 21 werden durch die seit Januar 2021 gültige Beihilfeverordnung vom Gesetzgeber benachteiligt: Ihnen wird, anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Behandlung bei Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut*innen versperrt, weil - nach mehr als zwei Jahrzehnten! - die dafür notwendige Finanzierung nicht mehr übernommen wird.

 

Gemeinsame Pressemitteilung - Psychotherapie-Qualität: Statistische Erfassung schwierig

Psychotherapeut*innen sehen GVWG-Richtlinie zu Praxis-Ranking kritisch

Berlin, 8. Februar 2021 – Ein breites Bündnis psychotherapeutischer Verbände kritisiert die im Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (GVWG) vorgesehene Anfügung im SGB V, §136a, Absatz 6. In einer neuen Richtlinie sollen erstmals einrichtungsbezogene Vergleiche anhand von so genannten Qualitätsindikatoren festgelegt werden und so ein öffentliches Benchmark der Praxen begründet werden. Die Verbände sprechen sich grundsätzlich für eine Verbesserung der Transparenz und Qualität in der Versorgung aus. Das geplante Vorgehen jedoch berge erhebliche Risiken und werde im Bereich der ambulanten Psychotherapie keine Wirkung im Sinne einer Sicherung der Qualität hervorbringen. Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT), die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) und die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP) fordern daher, die geplante Richtlinie zu streichen.